Wie man sich von Stress erholt

Stress ist wohl eines der unterschätztesten Krankheitsbilder im 21. Jahrhundert. Schon jeder dritte Schüler und jeder vierte Arbeitnehmer leidet an Stresssymptomen. Ob Hektik, Ärger, Lärm, Zukunftsangst, Sorgen oder Überlastung – Stress ist die Krankheit der Deutschen. Wir stehen jeden Tag unter Druck, in der modernen Leistungsgesellschaft müssen wir funktionieren und werden so an unsere Belastungsgrenze getrieben. Stress als Krankheitsbild kann sich dann sowohl physisch, als auch psychisch äußern. Der Burn-Out ist dann oftmals nicht mehr weit entfernt.

 

Ist man erst einmal in diesem Teufelskreis gefangen, ist es nur schwer, alleine wieder herauszukommen und „herunter zu fahren“. Dazu haben wir ein paar Tipps gesammelt. Das Wichtigste ist auch hier: Man sollte sich zwingen, einmal nichts zu machen (Auszeit)! Mit Freunden verabreden, einfach mal im Bett bleiben, ausschlafen, auf der Couch entspannen, fernsehen, ein ruhiger Spaziergang im Wald. Einfach etwas anderes machen, etwas anderes sehen. Auch übers Wochenende wegzufahren und das Handy zu Hause zu lassen wäre eine Möglichkeit.

 

Sieht man gar keine Chance mehr überhaupt runterzufahren, weil man sich so an den Stress gewöhnt hat, dann sollte man eine Kur- oder Wellness-Woche einlegen. Kur-Aufenthalte werden von den meisten Krankenkassen unterstützt. Aber auch schon ein Wellness-Wochenende allein oder zu zweit kann wahre Wunder wirken. Lernt man erst einmal wieder wie man „sich runterfährt“, kann man auch neue Kraft für die Woche tanken. Auch Bücher und Beratungen zur Stressbewältigung können dabei hilfreich sein. Familie und Freunde sollten stets eingeweiht werden, damit sie einem aktiv helfen und bei den ersten Anzeichen einer Überforderung auch eingreifen können.