Ibuprofen gegen Regelschmerzen

Menstruationsbeschwerden sind unter den Frauen weit verbreitet. Viele sind bereits vor den Tagen, durch Stimmungsschwankungen, Anspannungen und Wassereinlagerungen geplagt. Setzt die Menstruation ein, leiden viele unter starken Unterleibsschmerzen und Rückenschmerzen, die durch das Zusammenziehen der Gebärmutter zustande kommen. Die meisten greifen in der Online Apotheke demzufolge zu Schmerzmitteln wie Aspirin und wissen nicht, dass dieses, die Blutungen, durch seine gerinnungshemmende Wirkung noch verstärkt.

Aspirin enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, welcher Blut verdünnend wirkt und für Menstruationsbeschwerden nicht geeignet ist. Die einmalige Einnahme von Aspirin wirkt bis zu einer Woche Blut verdünnend, daher sollte die Einnahme auch vor der Blutung vermieden werden. Schmerzmittel, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten, werden auch unter anderen Namen verkauft, sodass immer auch auf den Wirkstoff, der auf jeder Packungsbeilage angegeben ist, zu achten ist.

Im Allgemeinen sollten gegen menstruelle Beschwerden, zunächst alternative Methoden angewendet werden. Besonders effektiv sind Wärme, die Einnahme von Magnesium und sanfte Bauchmassagen. Alle diese Methoden wirken auf die Gebärmuttermuskulatur entkrampfend und können somit die Schmerzen lindern.

Sollten die Schmerzen auf diese Weise nicht behoben werden können, eignet sich das Schmerzmittel Ibuprofen sehr gut.
Ibuprofen hat keine Blut verdünnende Wirkung. Es wirkt gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und hat fiebersenkende, entzündungshemmende Eigenschaften. Darüber hinaus kann es in mehreren Einzeldosen, über den Tag verteilt, nach ärztlicher Anordnung verabreicht werden und ist gut verträglich. Ibuprofen ist apothekenpflichtig und in niedrigen Dosierungen rezeptfrei zu erhalten.

Schmerzmittel sollten jedoch nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wenn die Schmerzen während der Menstruation immer wieder kehren und sehr stark sind, sollte unbedingt ein Frauenarzt zur Abklärung konsultiert werden. -Dieser kann Erkrankungen und Neubildungen wie zum Beispiel Myome und Zysten, die starke Schmerzen verursachen können, ausschließen. Sollte eine dieser Ursachen gefunden werden, kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.