Dick und schüchtern – was tun?

Zwei Probleme, die in der Regel aufeinander aufbauen. Wer vom klassischen Schönheitsideal der Gesellschaft abweicht, fühlt sich weniger akzeptiert und entwickelt daher oft zusätzlich Hemmungen, auf andere Menschen zuzugehen.

Wer dick ist, ist deshalb oft auch schüchtern

Durch das fehlende Selbstbewusstsein gewinnt der oder die Betroffene das Gefühl, völlig auf sein Äußeres reduziert zu werden. Leistungen und Persönlichkeit treten in den Hintergrund. Fehler werden umso intensiver wahrgenommen. Er oder sie steckt in dem Glauben fest, ohnehin auf Ablehnung zu stoßen.
Leider trifft diese Einschätzung nicht selten früher oder später wirklich zu; nämlich aufgrund der sogenannten „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“. Denn wer mit einem ungutem Gefühl und Unsicherheit seinen Mitmenschen gegenübertritt beziehungsweise stets negatives Feedback erwartet, verhält sich dementsprechend auch selbst negativ.

Durch solche Erlebnisse wiederum erhärtet sich die wenig konstruktive Grundeinstellung und verstärkt so die Schüchternheit. Speziell in der Pubertät hinterlassen sie tiefe Spuren, die sich bis weit ins Erwachsenenalter ziehen können. Schließlich bildet sich in dieser kritischen Phase das Selbstverständnis und Selbstbild einer Person zu einem Großteil aus.

Doch ist dick sein überhaupt als „Problem“ zu bezeichnen? Mit dem Thema Plus-Sizer und selbstbewusst leben beschäftigt sich, als Tipp am Rande, das Magazin für starke Leute mit Übergrößen www.mit-mut.de. Insbesondere dieser Artikel ist zum Thema interessant: http://www.mit-mut.de/selbstbewusstsein-staerken-selbstwertgefuehl-steigern. Bei mit-mut.de wird ein selbstbewusster Lifestyle für Dicke gefeiert, mit vielen Tipps, Ideen und Liebe zu Mode und gepflegtem Aussehen.

Wo genau liegt das eigentliche Problem?

Wichtig wäre es in jedem Fall herauszufinden, ob die sozialen Schwierigkeiten das Ergebnis einer gestörten Einstellung zu sich selbst sind – sprich der oder die Betroffene die eigene Figur als belastend empfindet – oder ob sie sich aus der Angst vor den Reaktionen der anderen ergeben. Je nachdem kann, bei starker Ausprägung eventuell sogar mit Hilfe eines Therapeuten, an diesem Punkt angesetzt werden. Dies muss man sicher nach dem Maß des individuellen Leidensdrucks entscheiden.

Einschlägige Fachzeitschriften oder für den Laien verständliche Magazine wie beispielsweise das Magazin P.M. Welt des Wissens (http://www.pm-magazin.de/t/psychologie-gesundheit/seele/wie-wird-man-selbstbewusster) liefern zudem eventuell erste Handreichungen, um selbst an der Schüchternheit zu arbeiten.